
Onkologische Chirurgie
Die onkologische Chirurgie ist einer der Schwerpunkte unserer Klinik.
Der Schwerpunkt bildet eine gemeinsame Chirurgisch-Onkologische Plattform unter dem Dach des Universitätsklinikums und in enger Kooperation mit dem Centrum für integrierte Onkologie (CIO) sowie dem Zentrum für seltene Erkrankungen (ZSEB), wobei Krebserkrankungen hier gemeinsam mit allen relevanten medizinischen Disziplinen angegangen werden sollen.
Je nach Tumor kann die chirurgische Entfernung unter sorgfältiger Mitnahme der umgebenden Lymphknoten den Krebs heilen. Bei bestimmten Erkrankungen wird heutzutage aber zusätzlich eine dem chirurgischen Eingriff vor- oder nachgeschaltete Chemo- oder Strahlentherapie empfohlen. Den für Sie am besten geeigneten Therapieplan besprechen wir in Expertengremien (Tumorboards) und stimmen unsere Empfehlungen auf Ihre speziellen Bedürfnisse und zusammen mit Ihren behandelnden Ärzten aus dem niedergelassenen Bereich ab. Der Erfolg einer Behandlung definiert sich hier nicht nur über den Heilungserfolg sondern auch über die Lebensqualität.
Das Team

Priv.-Doz. Dr. med. S. Manekeller
Oberarzt

Dr. med. Burkhard Stoffels
Oberarzt, Facharzt für Chirurgie

Dr. med. T. Glowka
Facharzt für Chirurgie
Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

Dr. med. M. Sioutis
Fachärztin für Chirurgie

Dr. med. Daniel Exner
Assistenzarzt

C. Wix
Assistenzarzt

Natalie Saffrich
Medizinische Fachangestellte
Sprechstunde
Mittwoch von 08:00 bis 14:00 Uhr
| Kontakt / Termine nach Vereinbarung Frau B. Kamps |
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| Telefon | 0228.287 15479 |
| E-Mail: | |
Besondere Schwerpunkte der onkologischen Chirurgie sind neben einer engen Kooperation mit den anderen Schwerpunktteams unserer Klinik die Behandlung von:
- Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)
- Magenkrebs (Magenkarzinom)
- Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom)
- Krebsabsiedlungen (Metastasen, Peritonealkarzinose)
Gestreute Krebszellen chirurgisch zu entfernen macht z.B. Sinn, wenn ein bösartiger Hautkrebs (malignes Melanom) die Lymphknoten der Achselhöhle (Axilladissektion) oder der Leiste befallen hat. Bei diffus in der Bauchhöhle verstreuten Krebszellen kann eine lokale Behandlung mit einem auf über Körpertemperatur erwärmtem Chemotherapeutikum (Hypertherme Intraperitoneale Chemotherapie – HIPEC) die Behandlungserfolge verbessern.
Weiterhin versteht sich die onkologische Chirurgie als Ansprechpartner für Patienten, welche zu Ihrer Erkrankung eine zweite Meinung einholen möchten. Und natürlich können sie an Studien zu neuen Therapieverfahren teilnehmen. Dies geschieht aber nur mit ihrer ausdrücklichen Zustimmung.



