Gefäßchirurgie

Einer der Schwerpunkte unserer Klinik.
Die Gefäßchirurgie ist einer der Schwerpunkte unserer Klinik.
Die Gefäßchirurgie beinhaltet die operative Behandlung von Erkrankungen der Schlagadern (Arterien), der Venen und der Lymphgefäße.
Seit 1998 ist die Gefäßchirurgie in der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie fest implementiert. Bis dahin wurden gefäßchirurgische Eingriffe auch in der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie angeboten, die sich seither auf die Herzchirurgie konzentriert hat. Die Gefäßchirurgie stellt heute mit ca. 1000 Eingriffen/Jahr einen wichtigen Schwerpunkt der operativen Tätigkeit der chirurgischen Klinik und Poliklinik der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität dar. Sie ist gemeinsam mit den Partnern aus Radiologie und Angiologie (Medizinische Klinik II) seit 2007 als interdisziplinäres Gefäßzentrum zertifiziert.
Zur Zeit stehen 20 Betten auf der Gefäßstation (5. Stock im neuen Chirurgischen Bettenhaus) zur Verfügung, bei Bedarf auch auf anderen Pflegestationen, auf den Intensivstationen und der Wachstation. Die Operationen finden in Operationssälen mit modernster DSA-Anlage (digitales Röntgengerät) statt, die für die intraoperative interventionelle Therapie, die heute selbstverständlich zum Behandlungsspektrum gehört, eingesetzt wird.
Die sehr gute Kooperation mit der Radiologischen Klinik (Leitung Prof. Dr. H. Schild) ermöglicht, dass wir neben den operativen auch alle endovaskulären, interventionellen Behandlungsverfahren anbieten können sowie spezielle Methoden wie die endoluminale Therapie des infrarenalen Bauchaortenaneurysmas (Aussackung der Bauchschlagader) mittels Stentgraft.
Das Team

Dr. med. F. Verrel
Oberärztin, Teamleiterin

Dr. med. C. Nill
Oberarzt
Facharzt für Chirurgie, Herzchirurgie, Intensivmedizin und Gefäßchirurgie

Dr. med. J. Rudolph
Oberarzt
Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie

Dr. med. S. Pinto Escoval
Fachärztin für Chirurgie

Dr. med. M. Kallmayer
Assistenzarzt

Christiane Radine
Assistenzärztin
Schwerpunkte der gefäßchirurgischen Arbeit sind:
- die Therapie der infrarenalen Bauchschlagadererweiterungen (konventionell und endoluminal),
- die Chirurgie der hirnversorgenden Gefäße (Halsschlagader),
- die Shuntchirurgie für die Dialyse und besonders
- die Unterschenkel- und Fußbypasschirurgie bei Durchblutungsstörungen an den Beinen und beim diabetischen Fußsyndrom.
Die Zahl der Eingriffe ist seit 1998 deutlich gestiegen. Etwa 70% der Eingriffe betreffen die Arterien (Schlagadern), knapp ein Viertel jeweils die Venenchirurgie und Dialyseshuntanlage. Die übrigen Eingriffe entfallen auf plastische Deckungen sowie kleinere und größere Amputationen, wenn eine Wiederherstellung der Durchblutung bei schwerer Gefäßerkrankung nicht mehr möglich ist.
Gefäßsprechstunde:
mittwochs von 09:00 bis 16:00 Uhr nach Terminvereinbarung
in den Räumen des Notfallzentrums.
| Telefon | 0228.287 15916 |
Für Notfälle stehen wir Ihnen rund um die Uhr
an allen Tagen über die chirurgische Ambulanz zur Verfügung.

Durch die Einbindung der Gefäßchirurgie in die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie ergibt sich für die Fachärzte der gesamten Klinik die Möglichkeit, die gefäßchirurgischen Fertigkeiten für die großen viszeral- und transplantationchirurgischen Eingriffe zu erlernen.
An unserer Klinik besteht die Möglichkeit zur Weiterbildung im Schwerpunkt Gefäßchirurgie - hierzu ist Frau OÄ Dr. Verrel für 36 Monate ermächtigt.


